Montag - 8. April
QUASIMODOGENITI

Die neue Geburt



Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen.

HYMNUS

Noten

Jesus, du Quelle unsres Heils,
der Liebe und der Sehnsucht Ziel,
Du Gott und Schöpfer aller Welt
und Mensch am Abend dieser Zeit.

Wie groß muss Deine Liebe sein:
Auf Dir liegt unsrer Sünde Last;
Du lieferst Dich dem Tode aus,
um uns vom Tode zu befrein.

Mit Macht sprengst Du der Hölle Tor,
befreist die Deinen aus der Haft.
Als Sieger thronst Du jetzt im Glanz
zu Deines Vaters rechter Hand.

Sei unsre Freude, Du allein,
und Lohn, wenn Du einst wiederkommst;
lass uns gestillt Dein Antlitz schaun
durch alle Zeit und immerdar. Amen.
PSALMGEBET
Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 67 III

Gott sei uns gnädig und segne uns, *
Er lasse uns Sein Antlitz leuchten,

    dass man auf Erden erkenne Deinen Weg, *
    unter allen Völkern Dein Heil.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Nationen freun sich und jauchzen, *
denn Du richtest den Erdkreis gerecht.

    Du richtest die Völker mit Recht *
    und lenkst die Nationen auf Erden.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Erde gab ihren Ertrag; *
es segne uns Gott, unser Gott!

    Es segne uns Gott, /
    es sollen Ihn fürchten *
    alle Enden der Erde! +

[Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.
Wochenpsalm
Antiphon

Noten

Noten

Psalm 116 A VIII

Ich liebe den Herrn: *
denn Er hört mein lautes Flehen.

    Er neigte Sein Ohr zu mir, *
    mein Leben lang rufe ich Ihn an.

Mich umfingen Stricke des Todes, /
trafen Ängste der Hölle, *
ich kam in Kummer und Not.

    Da rief ich an den Namen des Herrn: *
    „Ach Herr, rette mein Leben!” (+)

Gnädig ist der Herr und gerecht, *
und unser Gott ist barmherzig.

    Der Herr behütet die schlichten Herzen, *
    ich war schwach und Er hat mir geholfen.

Komm nun, mein Herz, wieder zur Ruhe, *
denn der Herr hat dir Gutes getan.

    Ich darf wandeln vor dem Herrn *
    im Lande der Lebenden. +

Antiphon
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn
Jesus Christus, der uns nach Seiner
großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat
zu einer lebendigen Hoffnung durch die
Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn
Jesus Christus, der uns nach Seiner
großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat
zu einer lebendigen Hoffnung durch die
Auferstehung Jesu Christi von den Toten.
VITA
Martin Chemnitz
Der Sohn eines Tuchmachers wurde 1522 in Treuenbrietzen geboren. Er besuchte Schulen in WIttenberg und Magdeburg und wurde 1542 Lehrer in Calbe. Er studierte dann zunächst in Frankfurt (Oder) und ab 1545 in Wittenberg. Hier riet ihm Melanchthons zum Studium der Mathematik und der Astrologie. Chemnitz ging an die neue Universität Königsberg und arbeitete als Kalendermacher und Horoskopschreiber. 1550 berief ihn Herzog Albrecht zum Bibliothekar in Königsberg. Nachdem er in die Auseinandersetzungen um Ossiander hineingezogen wurde, ging er zurück zu Melanchthon nach Wittenberg. Anfang 1554 hielt er Vorlesungen an der Universität und wurde im August nach Braunschweig berufen. Hier wurde er von Johannes Bugenhagen ordiniert. Er wirkte als Koadjutor und geriet zunehmend in Auseinandersetzungen mit seinem Lehrer Melanchthon. 1567 wurde er Superintendent in Braunschweig. 1568 promovierte er in Rostock und wurde von Herzog Julius berufen, die Reformation in Braunschweig-Wolfenbüttel einzuführen. Mit Jakob Andreä verbrachte er ein Jahrzehnt mit dem Versuch, gegen zahlreiche Widerstände ein Konkordienwerk zur Einigung der reformatorischen Kirchen zu schaffen. Diese Arbeit erschöpfte seine Kräfte und er zog sich 1584 aus der Öffentlichkeit zurück. Ein Ergebnis seiner Arbeit mit Nikolaus Selnecker und anderen war die 1577 in Kloster Bergen ausgearbeitete Konkordienformel. Sie wurde 1579 in Preußen unterzeichnet. Martin Chemnitz ließ sich 1584 pensionieren. Er starb nach langer Krankheit am 8. April 1586 in Braunschweig.

KURZLESUNG
Wochenspruch:
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn
Jesus Christus, der uns nach Seiner
großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat
zu einer lebendigen Hoffnung durch die
Auferstehung Jesu Christi von den Toten.


Lesung:
1. Kor 15,54-57
Wenn dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus! (1. Kor 15,54-57)
RESPONSORIUM
Noten
KYRIE - VATERUNSER
Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .
ANBETUNG - ANGELUS
Du, Herr, hast die Welt geschaffen und trägst sie mit großer Kraft. Du schaffst alle Dinge täglich neu durch Dein mächtiges Wort. Du waltest im Lauf der Zeiten und erfüllst die Jahre mit Deinem Segen. Samen gibst Du und gibst die Ernte, Arbeit gibst Du und förderst das Werk unserer Hände. Inmitten der Schmerzen erquickst Du uns mit Deinem Trost, inmitten der Unrast rufst Du uns zu Sammlung und Stille. Wir beten Dich an:
    Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
    der Allmächtige, der da ist und der da war
    und der da kommt.

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.

STILLE (drei Glockenschläge)

Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.

STILLE (drei Glockenschläge)

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.

STILLE (drei Glockenschläge)

Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
    Amen.
MITTAGSKOLLEKTE
Gott, Du Hort aller Güte. Du schaffst heiligen Mut, guten Rat und rechte Werke. Gib uns den Frieden, den die Welt nicht geben kann, damit unsere Herzen Deiner Weisung folgen und wir unter Deinem Schutz vor dem Bösen bewahrt bleiben. Durch Jesus Christus, unsern Bruder und Herrn.
    Amen.
SEGEN
Der Herr unser Gott sei uns freundlich
    und fördere das Werk unserer Hände

Vesper

Anregungen, Fehler bitte an Martin(Punkt)Senftleben(at)michaelsbruderschaft(Punkt)de
Startseite