Donnerstag – 19. November 2026

VORLETZTER SONNTAG IM KIRCHENJAHR

Weltgericht
Sext / Mittagsgebet
INGRESSUS
Ingressus Laudes

HYMNUS
Noten

Der Mittag kommt, Gott, sei uns nah;
wir halten inne zum Gebet.
Dich suchen wir, der Raum und Zeit
mit seiner Ewigkeit umfängt.

Dein Bund besteht, Gott, Du bist treu:
Bewahrung zeigt Dein Bogen an.
Durch Weisung segnest Du Dein Volk.
Versöhnung künden Brot und Wein.

Schenk Frieden, Gott, im Streit der Welt.
Lass Ruhe finden, die bedrängt.
Zeig gnädig uns Dein Angesicht
als Schöpfer, Retter, Tröstergeist. Amen.
PSALMGEBET
Stundenpsalm
Antiphon
Text der Antiphon: Der HERR hat seinem Volk Erlösung gesandt; er verheißt: „Mein Bund bleibt für ewig.”

Psalmton-Noten


Psalm 111 VIII
Danken will ich dem Herrn von ganzem Herzen *
im Kreis der Getreuen, in der Gemeinde.
Groß sind die Taten des Herrn, *
allen erfahrbar, die sich daran freun.
Hoheit und Pracht ist Sein Tun, *
Seine Gerechtigkeit besteht auf ewig.
Er hat ein Gedächtnis gestiftet Seiner Wunder, *
gnädig und barmherzig ist der Herr.
Speise gab Er denen, die Ihn fürchten, *
Er gedenkt Seines Bundes auf ewig.
Die Macht Seiner Taten machte Er kund Seinem Volk, *
ihnen zu geben das Erbe der Heiden.
Die Werke Seiner Hände sind Treue und Recht, *
verlässlich sind all Seine Gebote,
sie stehen fest für immer und ewig, *
geschaffen in Treue und Redlichkeit.
Erlösung sandte Er Seinem Volk, / Er hat Seinen Bund bestimmt auf ewig. *
Heilig und furchtgebietend ist Sein Name.
Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit, / einsichtig sind alle, die danach tun. *
Sein Ruhm bleibt bestehen für immer. +
Antiphon
Text der Antiphon: Der HERR hat seinem Volk Erlösung gesandt; er verheißt: „Mein Bund bleibt für ewig.”

Psalmton-Noten


Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
Antiphon
Text der Antiphon: Der HERR hat seinem Volk Erlösung gesandt; er verheißt: „Mein Bund bleibt für ewig.”


VITA
Elisabeth von Thüringen   * 1207   † 17.11.1231
Die Tochter des ungarischen Königs Andreas II., Elisabeth, wurde 1207 in Pressburg geboren. Mit vier Jahren kam sie als Braut des elfjährigen Ludwig, des späteren Markgrafen von Thüringen, auf die thüringische Wartburg. Mit vierzehn Jahren wurde sie mit Ludwig verheiratet. Sie übte schon in ihrer Ehe Mildtätigkeit, besonders die Eisenacher Franziskaner vermittelten ihr das Armutideal als Weg der Nachfolge. Nach dem Tod ihres Mannes, der 1227 auf dem Weg zum Kreuzzug starb, verliess sie mit ihren drei Kindern die Wartburg. Einige Monate wurde sie von ihrem Onkel, dem Bischof von Bamberg, festgehalten, um erneut vermählt zu werden. Sie konnte aber entkommen, gelangte nach Marburg und widmete sich dort ganz der Pflege und Betreuung der Armen. 1228 gründete sie in Marburg ein Spital für die Kranken, die kein anderes Krankenhaus aufnehmen wollte. Ihre jüngste Tochter Gertrud (1227 geboren) gab sie Ende 1228 in das KlosterAltenberg und trat als Terziarerin in den Franziskanerorden ein. Ihr Beichtvater, der streng asketische Konrad von Marburg ließ sie die niedrigsten Arbeiten verrichten und versuchte sie auch durch Züchtigungen zur vollkommenen Armut zu bringen. Mit 24 Jahren starb sie in der Nacht zum 17. November 1231 freudig in der Gewißheit, auf dem Weg zu Jesus zu sein. Am 19. November wurde sie beigesetzt.
KURZLESUNG
Wochenspruch:
Wir müssen alle offenbar werden
vor dem Richterstuhl Christi. (2. Kor 5,10)


Lesung:

zum Tag der Elisabeth von Thüringen:

Darum auch ihr, fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe. Nach dem allen trachten die Heiden in der Welt; aber euer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft. Trachtet vielmehr nach Seinem Reich, so wird euch dies zufallen. Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben. Verkauft, was ihr habt, und gebt Almosen. Macht euch Geldbeutel, die nicht altern, einen Schatz, der niemals abnimmt, im Himmel, wo sich kein Dieb naht, und den keine Motten fressen. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. (Lk 12,29-34)
RESPONSORIUM
Responsorium
GEBET
KYRIE - VATERUNSER
Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
ANBETUNG - ANGELUS
Herr, wir danken Dir für die Macht Deiner Offenbarung. Du sammelst Dein Volk aus aller Welt Enden. Du kommst zu allen Zeiten und bist König und Herr. Du brichst allen Widerstand und baust Deine Kirche. Herr, wir bitten Dich: Lass Deine ganze Christenheit vereinigt werden; bringe zusammen, die Du gerufen und Dir erwählt hast; zerbrich die Mauern, die uns trennen, und wehre allen, die Unfrieden stiften. Herr, wir bitten Dich: Lass vereinigt werden alle, die Dich anbeten, den einen Gott. Herr, wir bitten Dich: Es komme der Tag, da eine Herde und ein Hirte ist. Du tust Wunder und richtest alles zu Deinen Zielen aus. Wir beten Dich an:
Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
der Allmächtige,
der da ist und der da war
und der da kommt.
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.

STILLE (drei Glockenschläge)

Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.

STILLE (drei Glockenschläge)

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.

STILLE (drei Glockenschläge)
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
SEGEN
Der Herr unser Gott sei uns freundlich
und fördere das Werk unserer Hände.
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Vesper

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