Montag – 16. November 2026
VORLETZTER SONNTAG IM KIRCHENJAHR
Weltgericht
Sext / Mittagsgebet


Du Schöpfergott, der uns erhält,
wie groß ist Deine Herrlichkeit.
Du ordnest alles, Dir zum Lob,
hilf, dass es uns zum Segen wird.
Dein Werk legst Du in unsre Hand,
dass wir bewahren, was Du schaffst.
Schenk unsrer Mühe Deine Frucht;
zum Frieden führe alle Welt.
Gewähre dies, Herr, guter Gott,
Du Vater, Sohn und Heil'ger Geist:
geleite uns durch diese Zeit,
bis wir Dich schaun in Ewigkeit. Amen.


Psalm 67 III
Gott sei uns gnädig und segne uns, *
Er lasse uns Sein Antlitz leuchten,
dass man auf Erden erkenne Deinen Weg, *
unter allen Völkern Dein Heil.


Die Nationen freun sich und jauchzen, *
denn Du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker mit Recht *
und lenkst die Nationen auf Erden.


Die Erde gab ihren Ertrag; *
es segne uns Gott, unser Gott!
Es segne uns Gott, / es sollen Ihn fürchten *
alle Enden der Erde! +


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Johann Amos Comenius * 28.3.1592 † 15.11.1670
Jan Segeš wurde 1592 im Südosten Mährens geboren. Seine Eltern gehörten den Böhmischen Brüdern an. Nach dem Tod seiner Eltern und Geschwister wurde er von Verwandten aufgezogen. Er studierte in Herborn und Heidelberg Pädagogik. Zu seinen Lehrern gehörten Alsted und Jakob Andreä. Er wirkte dann als Pfarrer und Lehrer in Polen und Mähren und wurde zum Bischof der Böhmischen Brüder ernannt. Im Westfälischen Frieden wurden die Böhmischen Brüder geächtet und ihre Gemeinden aufgelöst. Comenius war ein Hirt ohne Herde und ohne Heimat geworden. Zwanzig Jahre lang lebte er im Untergrund und versuchte, die verstreuten Glieder seiner Herde zu betreuen, die schließlich eine neue Heimat bei der Herrnhuter Brüdergemeine fand. 1628 musste Comenius mit Tausenden Glaubensgeschwistern Mähren verlassen. Sie fanden Zuflucht in Lissa in Polen. Comenius wurde zu zahlreichen Konferenzen in Europa eingeladen und entfaltete eine reiche schriftstellerische Tätigkeit. Zweimal (1623 in Fulnek und 1656 in Lissa) verlor Comenius seine ganze Habe, weil katholische Heere die Städte in Brand steckten. Comenius starb am 15. November 1670 in Lissa.
Wir müssen alle offenbar werden
vor dem Richterstuhl Christi. (2. Kor 5,10)
Ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden Seine Völker sein, und Er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, Ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! (Offb 21,3-5)

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Du, Herr, hast die Welt geschaffen und trägst sie mit großer Kraft. Du schaffst alle Dinge täglich neu durch Dein mächtiges Wort. Du waltest im Lauf der Zeiten und erfüllst die Jahre mit Deinem Segen. Samen gibst Du und gibst die Ernte, Arbeit gibst Du und förderst das Werk unserer Hände. Inmitten der Schmerzen erquickst Du uns mit Deinem Trost, inmitten der Unrast rufst Du uns zu Sammlung und Stille. Wir beten Dich an:
Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
der Allmächtige,
der da ist und der da war
und der da kommt.
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE (drei Glockenschläge)
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE (drei Glockenschläge)
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE (drei Glockenschläge)
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Der Herr unser Gott sei uns freundlich
und fördere das Werk unserer Hände.
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Vesper
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