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– 2. April 2026



Sext / Mittagsgebet
INGRESSUS
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.
HYMNUS
Noten


PSALMGEBET
Stundenpsalm
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VITA
Friedrich von Bodelschwingh   * 6.8.1831   † 2.4.1910
Friedrich entstammte der Adelsfamilie Bodelschwingh, sein Vater war preußischer Finanzminister. Er wurde 1831 in Tecklenburg geboren. Nach kurzem Studium war er von 1852 bis 1854 als Landwirtschaftsinspektor in Pommern tätig. Dann studierte er Theologie und wirkte von 1858 bis 1864 als Pfarrer der deutschen Gassenkehrer in Paris. Von 1864 an war er Pfarrer in Dellwig/Ruhr. Obwohl Bodelschwingh als Kind Spielgefährte des späteren Kaisers Friedrich III. war, hatte er schon in jungen Jahren Elend, Krankheit und Tod erfahren. Als 1869 seine vier Kinder binnen zwei Wochen an der Diphtherie starben, bestärkte ihn dies um so mehr, sein Leben in den Dienst der Schwachen zu stellen. 1872 übernahm er die Leitung einer 1865 gegründeten Anstalt für epileptische Kinder am Stadtrand von Bielefeld. Die Nachfrage nach Plätzen in der Anstalt war groß. Nicht nur Epilepsiekranke meldeten sich, auch andere psychisch und physisch schwer behinderte Menschen baten um Aufnahme. Bodelschwingh wurde schnell deutlich, dass eine ganze Stadt notwendig wäre und so begann er Diakonissen und Krankenpfleger auszubilden und Geld für sein Vorhaben zu sammeln. So entstand nach und nach die Stadt Bethel mit Wohnhäusern, Werkstätten und Kliniken. Bodelschwingh sah seine Pfleglinge als Lehrer des Evangeliums und richtete eine theologische Schule ein, in der Pfarramtskandidaten neben dem Studium als Pfleger tätig sein konnten. Die blaue Schürze der Pfleger wurde so zu einem Markenzeichen. Als das Deutsche Reich 1892 Deutsch-Ostafrika erwarb, sah sich keine Missionsgesellschaft in der Lage, dort die Arbeit aufzunehmen. Bodelschwingh gründete daraufhin kurzerhand die Bethel-Mission und rief den Freundeskreis zur tätigen Mithilfe auf. Mit den Worten ‚Nur nicht zu langsam, sie sterben sonst darüber’, mahnte er zur Eile. Nach seinem Tod am 2. April 1910 übernahm sein Sohn Fritz von Bodelschwingh die Leitung von Bethel und von 1957 bis 1967 leitete ein Enkel Bodelschwinghs die Anstalten.
KURZLESUNG
Wochenspruch:
 ()


Lesung:
()
RESPONSORIUM
Responsorium
GEBET
KYRIE - VATERUNSER
Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
ANBETUNG - ANGELUS
Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
der Allmächtige,
der da ist und der da war
und der da kommt.
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.

STILLE (drei Glockenschläge)

Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.

STILLE (drei Glockenschläge)

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.

STILLE (drei Glockenschläge)
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
SEGEN
Der Herr unser Gott sei uns freundlich
und fördere das Werk unserer Hände.
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Vesper

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