Es hat ein Problem gegeben bei der Zusammenstellung der Daten. Bitte melden Sie den Fehler an:

Martin[Punkt]Senftleben
[at]michaelsbruderschaft[Punkt]de

und schicken auch die URL mit, unter der diese Seite aufgerufen wurde, damit ich den Fehler beseitigen kann.
Zurück zur Hauptseite.Es hat ein Problem gegeben bei der Zusammenstellung der Daten. Bitte melden Sie den Fehler an:

Martin[Punkt]Senftleben
[at]michaelsbruderschaft[Punkt]de

und schicken auch die URL mit, unter der diese Seite aufgerufen wurde, damit ich den Fehler beseitigen kann.
Zurück zur Hauptseite. Sext -
– 26. März 2026



Sext / Mittagsgebet
INGRESSUS
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.
HYMNUS
Noten


PSALMGEBET
Stundenpsalm
Es ist ein Fehler bei der Zusammenstellung der Psalmen aufgetreten. Bitte melden Sie den Fehler mit der Angabe, über welche URL Sie an die Seite gelangt sind, an:

Martin[Punkt]Senftleben[at]michaelsbruderschaft[Punkt]de
VITA
Liudger   * 742   † 26.3.809
Liudger stammte aus der Familie Eade und wurde um 742 in Ruwiel (Eadingehiem) bei Utrecht geboren. Hier lernte er vermutlich Bonifatius kennen, der auf dem Hof seines Großvaters rastete, um darauf in das nahegelegene Dokkum weiter zu reisen, wo er dann erschlagen wurde. Die Persönlichkeit Bonifatii hat wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Liudger studierte in Utrecht bei Gregor von Utrecht, dessen Biographie er verfasste, und in York bei Alkuin. Er wurde 777 zum Priester geweiht und ging nach Dokkum in die Friesenmission. Hier konnte er als bodenstämmiger Friese unter seinen Landsleuten gute Erfolge erzielen. Widukinds Aufstand zerstörte allerdings seine Arbeit, Liudger konnte nur knapp sein Leben retten. Er ging wohl um 784 für zwei Jahre zu den Benediktinern nach Monte Cassino. Karl der Große rief ihn zurück und übertrug ihm 792 die Friesen- und Sachsenmission. Liudger gründete in Mimigernaford ein Kloster, in dem er mit seinen Mitarbeitern nach der Regel Chrodegangs lebte. 804/805 wurde er zum Bischof geweiht. Er gründete mehrere Klöster (unter anderem die Benediktierabteien Hemstedt und Werden), baute mehrere Kirchen und an seinem Bischofssitz einen Dom mit Domschule. Er starb am 26. März 809 in Billerbeck während der Predigt und wurde in Werden begraben. Die um seinen Bischofssitz entstehende Stadt erhielt im 11. Jahrhundert nach dem Kloster (lateinisch monasterium) ihren Namen Münster.


Karl Schlau   * 22.2.1851   † 26.3.1919
Karl Schlau wurde am 6. März 1851 in Riga geboren. Er studierte Evangelische Theologie an der Universität Dorpat und erlangte 1877 an der Leipziger Universität die Doktorwürde. Ende 1877 wurde er zum Pfarrer der neu gegründeten lutherischen Gemeinde Allasch und Wangasch berufen. Am 5. Februar 1878 wurde er in der St. Jakobikirche in Riga für diesen Dienst ordiniert. Ab 1884 diente er der Gemeinde in Salis, bevor er 1890 zum Propst des Sprengels Wolmar ernannt wurde. Immer wieder kam es seitdem zu Auseinandersetzungen mit der Russisch-Orthodoxen Staatskirche. Er wurde angezeigt, weil er an orthodoxen Christen lutherische Amtshandlungen vollzogen hätte, woraufhin er für ein Jahr seines Amtes enthoben wurde. Das Urteil wurde zwar nach einem halben Jahr wieder aufgehoben, es blieben aber Spannungen zwischen ihm und der Bevölkerung des Landes. Seine Vermittlungsversuche zwischen Letten und Deutsch-Balten blieben erfolglos. Obwohl er um sein Leben fürchten musste, führte er seine Arbeit unbeirrt fort. Während des ersten Weltkrieges wurde er als Deutsch-Balte in das Innere Russlands verbannt. Nach dem Ende des Krieges kehrte er nach Salis zurück und blieb dort, auch nachdem die Bolschewiki im Baltikum die Macht übernommen hatte. Ihm war wohl bewusst, dass diese Entscheidung einem Todesurteil gleichkam. Am 27. Januar 1919 wurde er verhaftet und ins Rigaer Zentralgefängnis gebracht. Dort diente er anderen Bürgern aus Salis, die ebenfalls gefangen genommen worden waren, als Seelsorger. Er schrieb an seine Familie: „Ich bin nun Gefängnisprediger. Das Christentum gewinnt Kraft in dieser Zeit.“ Er wurde am 26. März 1919 im Kaiserwald erschossen. Nachdem die Baltische Landeswehr zusammen mit deutschen Soldaten Riga zurückerobert hatten, wurde Schlaus Leichnam exhumiert und am 14. August 1919 auf dem Rigaer Jakobi-Friedhof beigesetzt.
KURZLESUNG
Wochenspruch:
 ()


Lesung:
()
RESPONSORIUM
Responsorium
GEBET
KYRIE - VATERUNSER
Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
ANBETUNG - ANGELUS
Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
der Allmächtige,
der da ist und der da war
und der da kommt.
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.

STILLE (drei Glockenschläge)

Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.

STILLE (drei Glockenschläge)

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.

STILLE (drei Glockenschläge)
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
SEGEN
Der Herr unser Gott sei uns freundlich
und fördere das Werk unserer Hände.
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Vesper

Anregungen, Fehler bitte an Martin(Punkt)Senftleben(at)michaelsbruderschaft(Punkt)de

Startseite